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Allgemeine Geschäfts- und Vertragsbedingungen (AGB)

§ 1 Vertragsgegenstand

(1) Vertragsgegenstand ist eine heilpraktikertypische heilkundliche Behandlung des Patienten. Die Heilpraktikerbehandlungen umfassen unter anderem auch wissenschaftlich/schulmedizinisch nicht anerkannte naturheilkundliche Verfahren.

(2) Für den Erfolg der Maßnahme übernimmt der Auftragnehmer auf Grundlage der gesetzlichen Vorschriften (Heilpraktikergesetz Deutschland) keine Gewähr. Der Erfolg hängt maßgeblich von der Mitwirkung und der Bereitschaft des Klienten ab.

(3) Ein rechtskräftiger Vertrag ist mit der verbindlichen Terminvereinbarung zustande gekommen. Vertragsgrundlage sind diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

§ 2 Honorar

(1) Das Honorar berechnet sich stets nach dem jeweiligen Zeitaufwand der Behandlung bzw. der Zeit für die gesamte Konsultation. In außergewöhnlichen Fällen wird das Honorar nach Erstellung unseres verbindlichen Angebots berechnet und richtet sich nach Zeit-Einsatz, Situation und Komplexität - in diesem Fall würden wir Sie schriftlich darauf hinweisen und mit Ihnen in Kommunikation treten. Das unverbindliche Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (Gebührenordnung Heilpraktiker) findet zum Teil:

  1. alternativ Anwendung zur Rechnungslegung für private Krankenkassen (Tarif).
  2. Anwendung für Rechnungslegung zur Zusatzversicherung (Tarif). 
  3. Anwendung zur Rechnungslegung für Beihilfe.

(2) Heilbehandlungen sind grundsätzlich von der gesetzlichen Mehrwertsteuerpflicht befreit und unser Honorar basiert auf Stundenbasis.

(3) Supervision für Unternehmen ist grundsätzlich mehrwertsteuerpflichtig. Das bedeutet, das bei Supervisions-Rechnungen das Honorar zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer auf der Rechnung erscheint und Brutto zu zahlen ist.

(4)  Das Honorar ist in Sonderfällen sofort nach erbrachter Leistung in Barzahlung fällig oder per Vorkasse zu überweisen (nur unbar).

(5) Bei ausländischen Patienten/Klienten wird ausschließlich Bargeld, Währung Euro, akzeptiert.

 

§ 3 Nicht eingehaltene Termine

(1) Bei Stornierung der vereinbarten Behandlungstermine durch den Klient/Patient/Kunden wird bis zu drei Arbeitstage vor Beginn des Termins keine Terminausfallgebühr erhoben, sofern der Termin in Deutschland, Standort Trier, Viehmarktplatz 14, stattfindet. Bei Stornierung der vereinbarten Behandlungstermine bei Einsätzen außerhalb des Standortes Trier, jedoch in Deutschland wird bis zu 40 Arbeitstage vor Beginn der Behandlung keine Terminausfallgebühr erhoben. Die Terminausfallgebühr entspricht in Summe der Höhe des vorab mitgeteilten Stundensatzes und der Anzahl der gebuchten Stunden. 

Wir möchten Ihnen keine unnötigen Kosten verursachen und bitten um Einhaltung unserer Bedingungen, damit wir den frei gewordenen Termin an andere Interessenten weitergeben können.

Beispiele:

Wenn Sie an einem Montag einer Woche um 9.00 Uhr einen Termin haben, können Sie diesen kostenlos bis zum vorhergehenden Mittwoch um 9.00 Uhr schriftlich oder telefonisch (Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen) stornieren. Haben Sie einen Termin am Donnerstag um 10.00 Uhr vereinbart, können Sie ihn kostenlos schriftlich/telefonisch stornieren bis spätestens zum vorhergehenden Montag der gleichen Woche um 10.00 Uhr.

(2) Bei Stornierung der vereinbarten Behandlungstermine bei Einsätzen in Europa wird bis zu 40 Arbeitstage vor Beginn der Behandlung keine Bearbeitungsgebühr erhoben, sofern zwischen den Beteiligten keine gesonderten Vereinbarungen schriftlich getroffen wurden.

(3) Stornierungen können ausschließlich innerhalb unserer Geschäftszeiten (von Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 - 13.00 Uhr ) angenommen werden, da nur innerhalb dieser Zeit sichergestellt ist, dass der verbindlich gebuchte Termin an Dritte erfolgreich weiter gegeben werden kann. Stornierungen an Samstagen oder Sonntagen werden am darauffolgenden Montag innerhalb unserer Arbeitszeiten bearbeitet.

(4) Selbst gebuchte Online-Termine können, wie bei einer Flugbuchung auch, nur verbindlich in der Online-Terminbuchung reserviert werden. Bitte buchen Sie nur, wenn alle wichtigen Informationen für Sie bekannt sind. Fehlt Ihnen eine wichtige Information, bitten wir VOR Terminreservierung um Kontaktaufnahme via Mail oder Telefon um Ihre offenen Fragen zu klären. 

Die Auftragnehmerin behält sich vor, Einsätze für Behandlungen oder Seminare außerhalb des Praxisstandortes 40 Tage vor Beginn der Veranstaltung abzusagen, sollte die Mindestteilnehmeranzahl unterschritten sein. Eventuell gezahlte Anzahlungen werden selbstverständlich in dem Fall 100% zurück durch uns an die Klienten zurückerstattet.

 

§ 3 Aufklärung/Hinweise

(1) Der Patient wird darauf hingewiesen, dass die Behandlung des Heilpraktikers eine ärztliche Therapie nicht vollständig ersetzt. Sofern ärztlicher Rat erforderlich ist, wird der Heilpraktiker unverzüglich eine Weiterleitung an einen Arzt veranlassen. Dies gilt auch dann, wenn dem Heilpraktiker aufgrund eines gesetzlichen Tätigkeitsverbotes eine Behandlung nicht möglich ist, für die Erteilung einer Auskunft des Heilpraktikers an Dritte die schriftliche Einwilligung des Klienten erforderlich ist und/oder die gesetzliche Krankenversicherung die Behandlungskosten des Heilpraktikers nicht übernimmt. Gesetzlich versicherte Patienten haben die Behandlungskosten selbst zu tragen. Mitglieder privater Krankenversicherungen oder Beihilfeberechtigte können einen (Teil-) Erstattungsanspruch der Behandlungskosten gegenüber ihrer Versicherung haben. Der Patient hat das Erstattungsverfahren gegenüber seiner Versicherung eigenverantwortlich durchzuführen. Hierzu erforderliche Unterlagen (unter anderem Rechnung) händigt der Heilpraktiker dem Patienten aus. Das Ergebnis des Erstattungsverfahrens lässt den Honoraranspruch des Heilpraktikers gegenüber dem Patienten unberührt.

(2) Der Klient muss vor einer Behandlung die Anamnese in Form eines Fragenbogens ausfüllen und vorab Behandlung an die Emailadresse info@sandraoettel.de oder via Post zusenden. Der Fragenbogen ist spätestens am Termin vor Ort vom Klient an den Auftragnehmer ohne Nachfrage selbständig abzugeben. Der Fragenbogen ist vom Klient vollständig und wahrheitsgetreu auszufüllen. Fehlen Informationen ganz oder teilweise oder werden Teile von Informationen vorsätzlich vorenthalten, ist die Auftragnehmerin für die daraus entstehenden Folgen keinesfalls und zu keiner Zeit haftbar. Die Auftragnehmerin  wird die Behandlung sofort abbrechen, sofern eingeschätzt werden kann, dass Informationen unvollständig sind oder verschwiegen werden.

 (3) Es wird darauf hingewiesen, dass die Auftragnehmerin als Heilpraktikerin und Aurachirurgin ihrer kontinuierlichen Weiterbildungspflicht nachkommt und dafür Sorge trägt, ihren Klienten bestmögliche Auskünfte bezüglich weiterer individueller unterstützender (Hilfs-) Mittel zu geben. Diese von Auftragnehmer  ausschließlich im Rahmen einer Behandlung/Beratung schriftlich gegebenen Hinweise zu Unterstützungsmitteln, Dokumenten oder sonstigen Informationen, sind jederzeit auf eigene Verantwortung des Klient  für den eigenen Körper- die Seele und den Geist individuell zu überprüfen. Die Hinweise zu Medikamenten oder sonstigen Unterstützungsmitteln, ersetzen keinesfalls eine weitere ärztliche Abklärung bzw. z.B. bei homöopathischen Mitteln die Auskunft einer speziell nur für Homöopathie ausgebildeten Fachkraft z.B. eines klassisch ausgebildeten und zertifizierten Homöopathen.

(4) Auftragnehmerin  wird zu keiner Zeit mit Klienten Termine vereinbaren oder behandeln, welche unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.

(5) Nehmen Klient vom Arzt verschriebene Betäubungsmittel aller Art ein, oder stehen die Personen unter Chemotherapie, so ist dies im Anamnesebogen Auftragnehmer  zwingend mitzuteilen. Bei Verschweigen ist der umgehende Abbruch der Behandlung, unter Zahlung des vorher vereinbarten Honorars, die Folge. Bei Chemotherapie und Einnahme von Betäubungsmitteln wie z.B. Antidepressiva ist der behandelnde Arzt bzw. (Psycho-) Therapeut ist in eigener Verantwortung zu informieren.

§ 4 Ausfallhonorar

(1) Versäumt der Klient einen schriftlich oder telefonisch vereinbarten Behandlungstermin, schuldet er Sandra Oettel das Ausfallhonorar in Höhe des Betrages, der dem für den Termin reservierten Zeitfenster entspricht. Dies gilt nicht, wenn der Klient unter Berücksichtigung der Absagefristen vor dem vereinbarten Termin absagt oder ohne sein Verschulden am Erscheinen verhindert ist. Der Nachweis, dass kein Schaden oder nur ein wesentlich niedrigerer entstanden sei, bleibt hiervon unberührt. Ebenso bleibt unberührt der Nachweis eines höheren Schadens durch den Heilpraktiker.

(2) Erfolgt die Stornierung seitens des Klienten zu einem späteren Zeitpunkt als unter Absatz 1. Genannt, wird das Ausfallhonorar nur dann nicht fällig, wenn der Klient durch ein Arztattest nachweisen kann, dass er ohne sein Verschulden nicht in der Lage war, den Termin wahrzunehmen und früher zu stornieren.

§ 5 Datenschutz

Die folgende Einverständniserklärung zur Erhebung/-Verarbeitung/-Übermittlung der Patientendaten ist Bestandteil dieser Vereinbarung.

Einverständniserklärung Datenerhebung

Der Klient ist damit einverstanden, dass seine Daten zum Zwecke der Dokumentation gespeichert werden. Der Heilpraktiker verpflichtet sich, die Daten außerhalb der notwendigen Eingaben zur Diagnose und Behandlung nicht an unbeteiligte Dritte weiterzugeben.

Der Klient ist damit einverstanden, in den Emailverteiler aufgenommen und über aktuelle Veranstaltungen informiert zu werden. Diese Erklärung ist jederzeit widerrufbar.

§ 6 Gerichtsstand

Ist der Vertragspartner ein Einzelunternehmen, GbR, juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein sonstiges öffentlich rechtliches Unternehmen, ist der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten, die sich aus diesem Vertrag ergeben, Trier. Ansonsten gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Version 1.3 vom 17.10.2018